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Bei Studierenden im Journalismus-Seminar von Liane von Droste ist der Funke für  Leonardo und vor allem für Leo und das Kinder-Begleitprogramm im Schloss Hohentübingen übergesprungen.  Lesen Sie einige Auszüge aus ihren Artikeln:

Exponate zum Entdecken und Anfassen

„Bildung ist das wichtigste, was man haben kann“, stellt Kunsthistorikerin Bettina Zundel entschieden fest. Gerade deswegen sei es umso wichtiger, die Jüngsten mit ins Boot zu hohlen. Das Museum der Universität Tübingen (MUT) soll für alle Altersgruppen ansprechend sein und bietet dementsprechend ein umfassendes Programm. (…)

Ein Quizheft soll den Kindern und Jugendlichen als Input dienen, sich auch mit der eigentlichen Ausstellung im Rittersaal zu befassen. Auch hier werden die langen Texte für die Erwachsenen von Maskottchen Leo kindgerecht zusammengefasst. Auch im Rittersaal gibt es für die Jüngsten einiges zu entdecken: Viele der Exponate sind sogenannte „Hands-on“, also Ausstellungsstücke zum Anfassen und Ausprobieren.

Lara Hoppe

 

Von den Kleinen zu den Großen

Der Kabinettraum des Schlosses ist für diese Ausstellung an Kinder gerichtet. Aus diesem wird Leonardos Erfinderwerkstatt „Da Winzig“. Diese wurde von Studierenden der Universität im Rahmen eines Praxisseminars des Masterprofils „Museum & Sammlungen“ erarbeitet. Hier können Kinder unter anderem eine Staffelei mit der Mona Lisa abfotografieren, Bücher über Leonardo lesen, an einer extra dafür eingeschwärzten Wand malen, optische Täuschungen entdecken, sowie auch ein Quiz und ein Magnetpuzzle lösen. So werden sie langsam an Da Vinci herangeführt und sollen somit allmählich ein Verständnis entwickeln, um sich danach auch in den Rittersaal der „Erwachsenen“ zu trauen.

Sophie Wenzel

 

Mit Zuversicht trotz knapper Zeit

Da bis zum Montag vor Beginn noch eine andere Ausstellung läuft, ist die Zeit für die Umgestaltung des Kabinettraums gleich neben der Museumskasse knapp: Innerhalb von drei Tagen müssen für die Kinderwerkstatt „Leo da Winzig“ Wände neu eingezogen und gestrichen sowie alte Beschreibungen entfernt und durch neue ersetzt werden. Bettina Zundel, im Museum zuständig für Museumsmanagement und Tourismus, ist zuversichtlich: „Wir sind gewappnet, wir schaffen das“.

Julia Kurrat

 

Begeisterung ist ansteckend

Die Begeisterung aller Beteiligten ist deutlich spürbar. Beinahe wie über einen alten Freund, spricht Kurator Frank Duerr immer nur von „Leonardo“. Wenn sich auch nur ein Teil der im Museum herrschenden Begeisterung, auf die Kinder und Jugendlichen überträgt, können alle Organisatoren und Organisatorinnen mit Fug und Recht behaupten: Wir sind unserem Bildungsauftrag nachgekommen!

Lara Hoppe

Mini-Da Vinci und Videoclip

Mit dem Design des sympathischen Mini-Da Vincis, auch genannt Leo, und seiner „Erfinderwerkstatt Da Winzig“ eröffneten die Studierenden besonders den kleinen Gästen die Möglichkeit sich spielerisch und interaktiv mit der Geschichte und den Erfindungen Da Vincis auseinandersetzen zu können. Und während die Hauptausstellung der Exponate im Rittersaal zwischen Gipsfiguren der Renaissance zum Ausdruck kommt, können die Kinder im kleinen Kabinettsaal das Zusammenspiel zwischen Vergangenheit und Gegenwart anhand der gebotenen Ausstellungsstücke bewundern. Für sie gibt es dort ein breitgefächertes Spektrum an interessanten Fakten, spielerischen Einblicken, Workshops und vor allen Dingen viel Spaß. (…)
Broschüren und Flyer wurden gestaltet, gedruckt und verteilt. Auf verschiedenen studentischen Kanälen und auch im Kino Arsenal in Tübingen läuft ein Videoclip zur Ausstellung. Die Studierenden aus dem Masterseminar suchten Kontakt zu Schulen, um über Artikel in der Schülerzeitung auch Kinder auf die Ausstellung aufmerksam zu machen.

Sabrina Stehlik

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