Studierende der Universität befassten sich mit der Person Leonardo da Vinci – und der Frage, was ihn mit Tübingen verbindet:

 

Er war chaotisch. Er war rast- und ruhelos, ein zerstreuter, dennoch neugieriger Künstler und ein unvergleichlicher Visionär. Leonardo da Vinci starb am 2. Mai 1519, sein Todestag jährt sich damit zum 500. Mal in diesem Jahr. In Tübingen findet deshalb da Vinci zu Ehren eine Ausstellung statt.

Helena Dschida

 

Manche verehren ihn als Universalgenie, manche Kritiker attestieren ihm Scheitern. „Wir möchten zeigen, dass Da Vinci in der Mitte zwischen ,Universalgenie‘ und ,absolutem Scheitern‘ ist“, erklärt Dr. Frank Dürr, Kurator, das Ziel der Ausstellung. Er steht inmitten von Maschinen und antiken Skulpturen. Beides, die Skulpturen und die Maschinen Da Vincis, sind vermischt platziert. Dürr erklärt, welche Absicht dahinter steckt: „Der Aufbau soll zeigen, dass Renaissance-Künstler wie Da Vinci immer wieder auf Ideen der Antike zurückgegriffen haben.“

Alina Immler

 

Die Zeit des Wirkens Da Vincis passt in das Gründungsjahr der Uni Tübingen 1477.

Gianmarco Amato

 

„Es geht darum Ausstellungen zu machen, für die sich die Menschen interessieren“, betont Bettina Zundel, Kunsthistorikerin und zuständig für Museumsmanagement und Tourismus bei MUT.

Sophia Wenzel

 

Titelbild oben: Sabrina Stehlik