Gerade jetzt, finde ich, ist es die Zeit,  auch einen Blick in die Vergangenheit zu werfen. Hunderttausende Menschen fliehen und ziehen in Richtung Mitteleuropa. Die ältere Generation unter uns erinnert sich noch: Es war lange Zeit umgekehrt. Zwischen 50 und 60 Millionen Menschen haben Europa zwischen 1815 und 1940 verlassen, der allergrößte Teil von ihnen auf Dauer. Allein in den beiden deutschen Auswandererhäfen Bremerhaven und Hamburg bestiegen zwischen 1830 und 1974 mehr als zwölf Millionen Menschen ein Auswandererschiff, darunter rund 5,5 Millionen Deutsche. Auch aus dem Steinlachtal bei Tübingen sind, wie in vielen anderen Regionen Deutschlands, Tausende ausgewandert.

Es sind die Biografien dahinter und der Blick auf das ganz lokale Geschehen, die meinen Blick auf das Thema Flucht und Migration verändert haben. In loser Folge möchte ich  in diesem Blog Geschichten erzählen, wahre Episoden, Fakten und Zitate von und über die Männer, Frauen und Kinder, die in den letzten 200 Jahren aus dem deutschen Südwesten oder auch anderen Regionen in andere Länder gezogen sind. Einige von ihnen freiwillig, die meisten der Not gehorchend.

Blogbeiträge zu diesem Thema finden Sie hier:

John Gimmel, der schwäbische Bäcker aus Amerika, und sein Besuch in Ofterdingen vor 100 Jahren

https://wp.me/p6sae6-vc

 

Suchanfrage einer Nachfahrin aus den USA: Wer weiß etwas zur Oberen Mühle in Dußlingen, die um 1600 dem Müller Martin Breuel gehörte?

https://wp.me/p6sae6-sH

 

George und Anna Wagner – im Herbst 2017 Thema in Washington

https://wp.me/p6sae6-rZ

Gustav Lenz, Auswanderer 1849, zur aktuellen Weltlage von heute

http://wp.me/p6sae6-kr

Buchtipp in eigener Sache

http://wp.me/p6sae6-iX

Otto Dietter, 19 Jahre alt, ledig, Ofterdingen, Gärtnergeselle…

http://wp.me/p6sae6-eW

Mit Kirschengeist gegen fauliges Wasser

http://wp.me/p6sae6-eP

Häuser in Tübingen: Die “Alte Lenzei”

http://wp.me/p6sae6-eE

Lieber Gustav…

http://wp.me/p6sae6-dy

Pressefreiheit 2016 – und 1848 in Tübingen

http://wp.me/p6sae6-dg

“Es war ein ewiges Gehen und nicht mehr Kommen”

http://wp.me/p6sae6-aS

Mössinger Zopf für Philadelphia

http://wp.me/p6sae6-bU

Mit zwölf Kindern nach Amerika

http://wp.me/p6sae6-c2

Weihnachten auf einer Farm in Texas 1849

http://wp.me/p6sae6-6T

Dazwischen der Ozean – Erinnerungen der Europamüden von 1848

http://wp.me/p6sae6-4Z

Wie ein 14-Jähriger 1854 seinem Heimatdorf den Rücken kehrte, oder….

http://wp.me/p6sae6-16

Eine Annonce von 1849, oder: Wie sich die Dinge wiederholen…

http://wp.me/p6sae6-4C

 Warum ein Mega-Bauprojekt in Nicaragua mich aufwühlt…

http://wp.me/p6sae6-4c

Steinlachtaler unterwegs….

http://wp.me/p6sae6-44

Aus- und Einwanderergeschichten: Hilfsaktion für die Peter- und-Paulkirche Mössingen

http://wp.me/p6sae6-3g

Bittbrief der Göhnerin an den König

http://wp.me/p6sae6-3a

Tausende verließen das Steinlachtal

http://wp.me/p6sae6-2Y

Flüchtlinge? Ein Blick auf die Vergangenheit hat meine Perspektive verändert

http://wp.me/p6sae6-32

Migration, oder:  Wie wir wurden, wer wir sind

http://wp.me/p6sae6-2T

  1. März 1827: „Urschele ist geboren“…

http://wp.me/p6sae6-2p

Ein Buch auf Reisen : Die Geschichte des Ofterdinger „Starken-Buchs“

http://wp.me/p6sae6-2n

Ein schönes altes Wort: Herberge

http://wp.me/p6sae6-2a

Vor 100 Jahren wurde „mein“ Kindergarten Ursula-Stift Ofterdingen gegründet…

http://wp.me/p6sae6-t

 

Wer mehr erfahren möchte über Biografien, Autobiografien oder Briefe der Auswanderer von einst, der findet in der Rubrik „Autorin dieses Blogs“ Hinweis auf die Bücher, die ich zu diesem Thema veröffentlicht habe.

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Vielleicht wollen Sie ja aus Ihrer Familie Erinnerungen an ausgewanderte Angehörige oder Vorfahren hier beitragen – dann freue ich  mich, wenn Sie die Kommentarmöglichkeit zu den einzelnen Beiträgen nutzen.

 

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